kathas welt

wissenswertes, spannendes und skurrilles rund ums thema nachhaltigkeit

Archiv für Freude

Die Gießkanne der Begeisterung

Heute möchte ich Euch gern ein Buch empfehlen: „Was wir sind und was wir sein könnten“ von Gerald Hüther. Der Neorobiologe möchte mit dem Buch „Mut machen“. Und zwar dafür, dass unser Gehirn entgegen der bisherigen Ansichten wunderbar dazu fähig ist (in jedem Alter), sich zu verändern und neu zu denken (neue „Nervenautobahnen“ zu entwickeln). Was es dazu brauche, sei eine „Gießkanne der Begeisterung“, sie sei der „Dünger fürs Hirn“. Wir sollten Geschichten erzählen, die „unter die Haut gehen“. Nur wenn sich jemand richtig begeistere, setze sich diese Gießkanne in Gang und könne den Nährboden für Veränderungen im Denken und Handeln bilden.

Hüthers Buch, also das eines naturwissenschaftlichen Hirnforschers, ist ein Plädoyer für die Wiederentdeckung der Relevanz des Empfindens und der Gefühle, um „unsere Potentiale entfalten zu können“.

Über diese Gießkannen-Nachricht freue ich mich natürlich sehr, denn das ist es, was ich mit kathas welt und Schöne neue Welt delüx! versuche: Menschen dazu zu begeistern, „nachhaltig“ zu leben und Freude an unseren vielen schönen Lebensmöglichkeiten wiederzuentdecken.

Herzlich, Eure Katha

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Mach alles wieder gut

Liebe Leute

heute ein kleiner Tipp für diejenigen, die zweifeln und manchmal die positive Blickrichtung verlieren:

Wundervoll simpel und regt zumindest zu einem Schmunzeln an. 😉

Habt einen schönen Tag! Katha

ps: http://make-everything-ok.com/

pps: Dank an Martin Herrndorf für den Hinweis!

Auch Bio-Glühwein macht Kater: ein überhaupt nicht vollständiger Jahresrückblick

Der wunderschöne Weihnachtsmarkt im Stadtgarten in Köln, mit Bio-Glühwein

Der wunderschöne Weihnachtsmarkt im Stadtgarten in Köln, mit Bio-Glühwein

Wer soll’s glauben? Auch Bio-Glühwein macht einen Kater, wie ich kurz vor Weihnachten leider im Eigenversuch feststellen musste. Was hat man denn eigentlich von der ganzen Öko und Bio Lebensweise, wenn man dann nicht auch mal von den normalen negativen Effekten verschont wird?

FairTrade-Schokolade macht dick. Bio-Wein Kopfschmerzen. Auch Bio-Pommes sind nicht wirklich gesund. Könnte es sein, dass es manchmal nicht reicht, einfach nur dasselbe in bio/öko/grün zu machen? Mir schwant, so ist es… Es geht wohl um einen neuen, bewussten und wertschätzenden Lebensstil…

Gerade schaue ich ein bisschen auf das Jahr 2010 zurück und bin glücklich, wieviele spannende Menschen, Projekte und Ideen ich kennenlernen durfte in diesem Jahr. Einige Menschen, die genau wie ich denken, dass wir einen tollen Luxus haben mit unserem Leben in Deutschland. Und dass wir manchmal vergessen, wie toll dieser Luxus eigentlich ist. Wir haben zu essen, eine soziale Grundsicherung, ein Dach über dem Kopf (die meisten), wir haben Gesundheitsversorgung, Meinungsfreiheit, einen Rechsstaat und können uns oft sogar aussuchen, womit wir unser Geld verdienen möchten und wir haben sauberes Trinkwasser. Nur irgendwie freuen wir uns über diese für uns selbstverständlich gewordenen Werte gar nicht mehr. In Ländern wir Weißrussland oder der Elfenbeinküste sind dies Dinge, wofür manche Menschen ihr Leben geben würden. Bei uns sind sie einfach da. Darüber darf man ruhig mal vor Freude in die Luft hüpfen!

Geburt: Schöne neue Welt delüx!

Katha entgittert SNWD Aufdrucke

Katha entgittert SNWD Aufdrucke im Park 😉

Die Schönheit unserer Lebensumstände wieder ins Bewusstsein zu holen ist einer der Gründe, warum es kathas welt gibt. Und seit diesem Jahr auch Schöne neue Welt delüx! (SNWD), dieses kleine, feine Unternehmen, was ich in diesem vollen, tollen Jahr 2010 mit Ina und Michael von der ecosign gestartet habe und über das Dunja Burghardt von Rootz und Wingz meint: „Das ist wirklich lustig, wie sehr man sich über Dinge freuen kann die zuvor im Alltag doch an Bedeutung verloren haben.“ Wir nutzen bei SNWD Schönheit und Design, um Freude am nachhaltigen Lebensstil zu bilden. Zum Beispiel daran, sauberes Trinkwasser einfach frei Haus aus der Leitung zu bekommen. Und die Strategie scheint zu funktionieren. Delüx! 😉

Neue Ökonomie

2010 durfte ich Christoph Harrach von KarmaKonsum näher kennenlernen. Wir freuen uns u.a. beide daran, eine „neue Ökonomie“ zu betreiben. Ein wichtiger Teil der „neuen Ökonomie“ ist, dass man mit Freude kooperiert und nicht angstvoll den Wettbewerb sieht. Daher blogge ich seit neuestem auch bei ihm auf www.karmakonsum.de mit. Wenn ich jetzt etwas zur Idee der „neuen Ökonomie“ schreibe, kommt ihr nie ans Ende dieses Blogeintrags, aber davon kommt hier in kathas welt ja eh immer mal wieder etwas!

Lies!

Zwei Buchempfehlungen möchte ich an dieser Stelle gern machen. Die beiden Bücher haben mein Jahr 2010 sehr bereichert:

1. Hans Christoph Binswanger: Geld und Magie (über Fausts zerstörerische Suche nach dem persönlichen Glück in der Wirtschaft – unglaublich tolles Buch!)

2. Nassim Nicholas Taleb: Der schwarze Schwan (über die wunderbare Unsicherheit, den Zufall und skalierbarem Erfolg in Extremistan – einfach lesen! 😉 )

Schreiben, Presse und Geld

Money rules the world - who rules the money?

Money rules the world - who rules the money?

Ich durfte 2010 auch Artikel in unterschiedlichen Zeitschriften wie z.B. Natur und Kosmos schreiben und bin ein paarmal in der ZEIT zitiert worden, was sehr aufregend für mich war. 😉

Viele Menschen haben mich angeschrieben und -gesprochen wegen kathas welt, SNWD und natürlich auch am Institute for Social Banking, wo ich ja hauptberuflich für ein Thema arbeiten darf, das mich sehr bewegt: Was das Geld mit uns und unserer Lebensweise eigentlich macht. Diese Frage finde ich wichtig in einer Kultur in der man „über Geld nicht spricht“, wobei es doch eigentlich der Puls unserer Wirtschaft ist und unsere Länder, in denen wir leben, dominiert (s. Eurokrise, Griechenland, Island etc). Und daher finde ich es toll, dass immer mehr Menschen nun (mit mir und auch vielen anderen) darüber sprechen möchten.

Moderation und Vorträge

Auf der Summer School 2010

Auf der Summer School 2010

Im Instituts-Rahmen durfte ich 2010 mein erstes Großevent, die Internationale Summer School on Social Banking in Florenz moderieren, in der es darum ging, welche Werte dem Bankwesen eigentlich zugrunde liegen. Fünf Tage lang haben sich 90 Praktiker und Akademiker diesem Thema gewidmet. Wenn ihr die Vorträge sehen möchtet, schaut Euch gern die Filme im Internet an (auch wenn sie nicht so gute technische Qualität haben): Hier gehts dahin. Moderation kann viel mit dem Ermöglichen von schöner Veränderung zu tun haben, daher macht mir dies so viel Spaß und ich freue mich, dass ich auch 2011 wieder Veranstaltungen moderieren darf.

Auch begeistere ich gern andere, in Dialog zu treten und zu diskutieren. Dies durfte ich 2010 in einigen Vorträgen oder Podiumsdiskussionen zum Thema Geld und Mensch tun. Danke an alle, die dabei waren und mit diskutiert haben.

So what?

What's next? Ausblick auf die Ostsee...

What's next? Ausblick auf die Ostsee...

Worum gehts also? Eben nicht nur darum, Bio-Glühwein zu trinken. Für mich habe ich den Sinn so definiert: möglichst glücklich leben, sich selbst respektierend und bewusst, und andere Menschen glücklich machen. Ihnen also zumindest nicht auf die Füße treten (dies hatte der alte Kant ja auch schonmal gesagt, in etwas elaborierterer Form 😉 ). Wenn ich hier in Europa einen riesen ökologischen Fußabdruck habe, trage ich dazu bei, dass ein Mensch auf einer Südseeinsel sein Zuhause verliert. Und daher möchte ich eben keinen so großen ökologischen Fußabdruck haben. Zum Beispiel.

Dass das auch bei mir nicht alles perfekt geht, das beschreibe ich auf kathas welt ja immer mal wieder (s. die Krux oder Das mit dem Skifahren). Wir sind eben alles Menschen. Nicht perfekt, aber lernfähig… Wie delüx! 😉

Ich wünsche Euch ein wundervolles und erfolgreiches neues Jahr. Für Euch selbst und mit Euren Lieben. Genießt das Leben, auch wenns mal regnet. Dann ist die Sonne danach umso schöner. (Hört sich nach blabla an, ist aber echt was Wahres dran!)

Allerherzlichst

Eure Katha

ps: Ich bin jetzt den ganzen Januar über in Urlaub und weiß noch nicht, ob ich in dieser Zeit meinen Computer nutze. Auch Changemaker brauchen mal ne Pause. 😉

pps: Uuuuuund: Ich bin mit kathas welt in der Endrunde des Wettbewerbs „Ideen Initiative Zukunft“. Yeah! (s. hier)

Die delüxe ökoRAUSCH!

Unser delüxer Stand!

Unser delüxer SNWD Stand!

In diesem Jahr stand die ökoRAUSCH (18./19.09. in Köln) für mich persönlich natürlich voll im Zeichen meines neuen Lables „Schöne neue Welt delüx!„, mit dem wir dort zum ersten Mal richtig an den Start gegangen sind. Aber darum soll es jetzt nicht gehen!

Wie auch 2009 (hatte berichtet) gab es wieder viele tolle andere Aussteller – neue und altbekannte – über die es zu berichten lohnt. Denn auf der ökoRAUSCH zeigt sich jedes Jahr wieder wunderbar, wie „un-öko“ im klassischen Sinne das neue Öko ist. Es ist schick, stylisch und macht Freude!

Einfach ne tolle Messe

Dunja, Ekkard und Katha

Erst einmal die ökoRAUSCH an sich. Dunja Karabaic vom bureau gruen und ihr Team um Ekkard Böhmer haben uns wirklich toll betreut. Mit Professionalität und Herz entwerfen sie eine wunderbare „Messe für Design mit Bewusstsein“ – so der Untertitel der ökoRAUSCH – auf der es Modenschauen, eine Kunstaustellung und auch Workshops gibt. Die Freude merkt man überall, nicht zuletzt beim leckeren Bio-Essen von Souppresso. Die Montagehalle „Jack in the Box“ ist außerdem der perfekte Ort, um den kreativen, bunten Ideen der Öko-Designer einen rustikalen Kontrast zu geben. Da ist wirklich ein Gefühl von Aufbruch und „Machertum“ zu spüren. www.oekorausch.de

Recycling-Möbel

Reditum_Marc_Katha

Zu meinen Neu-Entdeckungen gehörte zum Beispiel Marc mit seinen wirklich edel aussehenden, selbst gemachten Recycling-Regalen unter dem Namen „reditum“. Wie wir mit Schöne neue Welt delüx! Hat er seine Produkte auf der Ökorausch zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Ich konnte einfach nicht widerstehen und musste mir direkt sowohl ein großes als auch ein kleines (CD)-Regal „moveo“ kaufen. Dieses ziert jetzt ganz wundervoll meine Küche. Mehr zu seinen Recycling-Möbeln (unter anderem über den coolen Sitzsack „sessio“) bloggt der gelernte BWLer unter www.reditum.de/blog.

Popstar-Klamotten

T-Shirt Popstar

T-Shirt Popstar

Nicht ganz neu, aber eine Präsentation wert: Die Mode-Macher Riot Creations. Hier habe ich endlich mal ein wirkliches (ähem) katha-T-Shirt gefunden: Auf einem super geschnittenen Teil ist eine goldene, rockende Frau abgebildet… So macht Öko-Mode Spaß! Danke Stefan auch, für Deine coole Beratung. Neben diesem feschen Teil gibt es noch viele weitere toll bedruckte Öko-T-Shirts für Mann und Frau bei Riot Creations.

Bundesbankportemonnaie

Was mich ebenfalls sehr gefreut hat. Das Wort „delüx!“ finden auch andere Designer toll. So habe ich mir bei „Kitsch deluxe“ (nicht so toll geschrieben wie unseres, aber immerhin! 😉 ) aus Köln Ehrenfeld ein selbst genähtes Portemonnaie aus alten Stoffen der Bundesbank gekauft. Jaja, meine Profession der Bankenkritikerin am Institute for Social Banking lässt grüßen…

Wieder dabei und einfach immer wieder gut: Lockengelöt aus Hamburg. Bei der „Gelötemanufaktur“, vertreten durch Carsten, musste ich mal wieder (nach letztem Jahr) zulangen: diesmal ein schickes Weihnachtsgeschenk für meinen Vater. Was das war, kann ich hier natürlich nicht verraten… 😉

Delüxer Start von SNWD!

SNWD: Ina, Katha, Michael

Wenn ihr Euch nun doch noch fragt, wie es Schöne neue Welt delüx! ergangen ist, lade ich Euch herzlich ein, das Label auf seiner Facebook Seite oder unter www.snw-deluex.de zu besuchen. Mir bleibt nur zu sagen: Ich habe es sehr genossen auf der ökoRAUSCH! Es war wahrhaftig ein Rausch für uns. Nicht nur RTL II und der Kölner Stadtanzeiger (s. Presse delüx!) haben über uns im Rahmen der ökoRAUSCH berichtet, in einem Radiobeitrag auf WDR 5 gibt es sagenhafterweise soger ein kleines Interview mit mir (in der 2. Hälfte des Podcasts). Höret selbst. Ich bin immer noch ganz errötet…

Nächstes Jahr werde ich Euch dann endlich mal auf der Ökorausch treffen?!

Herzlichst, Eure Katha

Schöne neue Welt delüx!

Es wird Zeit.

Zeit, dass ich mein wunderbares anderes Privatprojekt einmal hier vorstelle. Wie Ihr wisst, beschäftigt mich, wie man mit Freude nachhaltig leben kann. Und da das „Nachhaltige“ oft mit Verzicht und eher negativen Gefühlen behaftet ist, habe ich mit Michael von der ecosign ein Label gegründet: Durch kleine, coole, schicke Accessoires unnachhaltiges Verhalten hin zu nachhaltigem (delüxem!) Verhalten verändern. Und zwar mit einem Riesenspaß. Das ist Schöne neue Welt delüx! (SNWD). Es sind also immer 2: ein delüxes Accessoire und eine delüxe Verhaltensänderung. Das wichtigste: Der erhobene Zeigefinger bleibt im Keller… 😉

Zum Beispiel Leitungswasser trinken.

Weil man das nicht kaufen kann und es kein Label dazu gibt, trinken es sehr wenig Menschen. Dabei kann man dadurch riesig viel von seinem ökologischen Fußabdruck einsparen, dazu noch Geld und außerdem ist das Trinkwasser in Deutschland oft noch viel gesünder als das Wasser aus den (Plastik-)Flaschen. Daher haben wir zwei delüxe Aufkleber entworfen, die man auf die wieder aufgefüllte Flasche kleben kann. „Ich liebe meine Flasche mit dem Aufkleber“. So was hören wir nun sehr oft und das freut uns sehr. 😉

(Gehe zu Schönes neues Wasser delüx!)

Zum Beispiel Stoffbeutel zum Einkaufen mitnehmen.

Anstatt an der Kasse dann doch die Plastiktüten kaufen zu müssen. Warum macht das

sogar jemand wie ich so selten? Irgendwie vergisst man diese gräulich-beigen Beutel dann doch oft zu hause. Aber wenn man da dann so eine richtig coole (Bio-)Tasche hätte? In Pink mit weißem oder Schwarz mit delüxem, goldenem Aufdruck? Probierts aus. 😉

(Gehe zu Schöne neue Tasche delüx!)

Besucht uns auf der Ökorausch in Köln

Am Wochenende (18./19.9) sind wir mit Schöne neue Welt delüx! auf der Ökorausch – Messe für Design mit Bewusstsein (www.oekorausch.de) in Köln. Dort werden wir drei mega-delüxe neue Produkte launchen! Wir würden uns sehr freuen, Euch an unserem Stand delüx begrüßen zu dürfen… Und freuen uns über Eure Reaktionen! Und Euch auch unser neues delüxes Teammitglied Ina (www.ina-scheider.de) vorzustellen.

Bei Fragen, schaut einfach mal auf unserer (zugegeben – noch etwas entwickelbaren, aber immerhin vorhandenen 😉 ) Schöne neue Welt delüx! Webseite vorbei: unter www.snw-deluex.de. Dort steht auch mehr zu unserer Philosophie, dem Team, der Idee und natürlich gibt es dort auch Links dahin, wo ihr die Taschen und Aufkleber bekommen könnt, solltet ihr (unerwarteterweise…) am Wochenende nicht in Köln vorbeischauen können.

Und wie immer freue ich mich selbstredend über Eure Kommentare!

Herzlichst, eure Katha

Urlaub an der Ostsee

Ihr Lieben, trotz Urlaub und der Beendigung einer tollen Summer School (Berichte siehe hier) habe ich derzeit nach wie vor sehr, sehr viel am Institute for Social Banking um die Ohren (s. kathas „professionelle“ Welt). Dass ich schon seit Wochen wieder was Hübsches berichten will, geht leider manchmal unter. Jetzt ist es aber endlich so weit!
Es ist Sommer 2010 und katha macht Urlaub an der Ostsee. Dieses Ziel war für sie als moderne Kosmopolitin bisher – sagen wir mal – „subinteressant“. Früher ging es eher nach Panama, Kuba, Istanbul oder wenigstens nach Italien. Aber Urlaub in Deutschland? Und dann noch an der Ostsee? Das klang ganz schön unattraktiv.

Ab nach Usedom

Nun bin ich aber endlich dem Ruf des verantwortungsvollen Reisens gefolgt (bzw. dem Ruf einer guten Freundin 😉 ) und war mit drei coolen Mädels auf Usedom. Wer weiß, dachte ich mir, ob das nicht auch mal interessant sein kann… Zelt, Schlafsack, Isomatte, Sommer- und auch Kleidung für Regen, Bücher, Wein, Musik und gute Laune eingepackt – und ab in den Zug Richtung Zempin. Außerdem ausgerüstet mit einer Menge Vorurteilen: „Da gibt es ja nichts zu sehen“, immer regnet es, es ist kalt und langweilig ist es sowieso. Dennoch: Probieren geht über Studieren.

Bilanz eines Trips an die Ostsee

Mann, sind wir nachhaltig! Und was hat es dann doch für einen Spaß gemacht. Hier die Bilanz:
Anreise:
Zug (zumindest ich). Spaßfaktor: genial, denn keine Wartezeiten am Flughafen und man hat von Start bis Ankunft Zeit zu lesen, Musik zu hören oder einfach in die Landschaft zu schauen.
Übernachtung:
„energiesparend“ im Zelt. Mit meiner Luftmatratze sogar Rückenschmerzen frei. Außerdem kostengünstig: Man hat mehr Geld für leckeres Essen. Außerdem ist ein gemütliches Frühstück in der Natur auf dem Zeltplatz durchaus lustig.
Essen:
Neue Entdeckung: Bio-Schmalz (schmeckt wirklich!) von REWE. Außerdem das „Kleine Piratenfrühstück“ in der „Spelunke“, unserem Campingplatz-Restaurant… 😉
Taggestaltung:

Strandspaziergang, Schwimmen, Sonne auf den Bauch scheinen lassen, Zeitungen und Bücher Lesen, Karten spielen, Bier trinken, reden. Ökologischer Fußabdruck = quasi 0, Spaßfaktor = 10. Wir hatten nur einmal Regen und an diesem Tag, der meine Vorurteile natürlich stark bestätigte, haben wir es uns einfach in der Ostsee-Therme gut gehen lassen. Ich gebe zu: Da ist die Energiebilanz eher subgut. Aber krank zu werden im Regen ist ja auch keine Alternative…

Abendgestaltung:
Essen gehen. Wundervollen, frisch gefangenen Fisch. Die „hippe“ ehemals berühmte Ost-Band „Karussell“ auf dem Camping-Platz-Platz anhören oder am Kiosk „Utkiek“ (Ausblick) noch einen Küstennebel trinken und mit den Einheimischen „schnacken“ (Spaßfaktor mindestens 10 Millionen). Auch lustig die Kinderdisko mit Stopp-tanzen auf unserem Camping Platz. Da werden Kindheitserinnerungen wach… Und außerdem 90er Jahre Musik, die dann doch irgendwie äußerst amüsant ist. Gerade auch, wenn die Erwachsenen auch bis Mitternacht auf ihre Kosten kommen.  Klar geht es auch „rockiger“, was die Abendgestaltung angeht. Aber um einfach einmal auszuspannen war das so perfekt.

Das Gute liegt so nah

Insgesamt muss ich sagen: Ich habe es SEHR genossen. Und kann einen Urlaub im Heimatlande außerordentlich empfehlen. Natürlich nur mit guten Freunden. An dieser Stelle herzlichste Grüße an Hanna, Meike und Rike.

Die moderne Kosmopolitin von heute weiß: Das Gute liegt so nahe.

Eure Katha
ps: Wo wart ihr im Urlaub? Gibt es was Schönes zu erzählen?

Was uns motiviert!

Ein wirklich tolles und wissenschaftlich basiertes Video darüber, was uns im (Arbeits-)Leben motiviert:
1. Autonomie
2. Lust am Können („Mastery“)
3. ein gutes Ziel („Purpose“).
Das passt zum Ziel von kathas welt.

Da es aber schon schwierig ist, nur diese drei Begriffe „exakt“ ins Deutsche zu übersetzen, seht einfach selbst: 😉


Wie geht es Euch – erkennt ihr Euch wieder oder nicht? Und: Treffen diese Studien nur dann zu, wenn es sich um ein Extra-Arbeiten handelt und nicht um den regulären Job? Ein gewisses Grundeinkommen benötigt doch ein jeder, um sich erst dann für Autonomy, Mastery und Purpose zu interessieren, oder? Wie kann man diese drei „Motivatoren“ in die guten Firmen eingliedern? Ich freue mich auf Eure Meinungen hierzu.
Herzlichst, Eure Katha

ps: Dank übrigens an Christoph und Noel von karmakonsum, durch die ich erst auf das Video aufmerksam geworden bin.)