kathas welt

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Archiv für Mobilität

Was dich bewegt

twikeVielleicht gehört die Zukunft der urbanen Mobilität dem „Human Power Hybrid“, als Beispiel hier der ziemlich schick aussehende twike, der bis zu 85 km/h fährt und dessen Batterie 200km lang reicht. Wenn die Batterie leer ist, kommt man trotzdem an: mit eigenem Radeln. Die Batterielaufzeit kann durchs Treten auch verlängert werden. Ein super Vorschlag, der neben der Umgehung von fossilen Brennstoffen (also kein CO2 Ausstoß) gleich noch glücklich macht, denn erwiesenermaßen setzt Bewegung Endorphine frei. Dazu werden durch sportlichere Menschen die Gesundheitskosten verringert, ein Vorteil für die ganze Volkswirtschaft. 😉

Ein rundum klasse Vorschlag, oder was meint ihr? (Könnt gerne einen Kommentar hier hinterlassen.)

E-Bikes

e-bikeWer ein simpleres Modell bevorzugt, ist mit Elektrofahrrädern gut beraten. Selbst Treten kann man natürlich auch noch, aber wer einen wichtigen Termin hat und einfach mal unverschwitzt aber dennoch erfrischt ankommen möchte, nimmt einfach die zuhause aufladbare Batterie mit.

Wie bei allen elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist der CO2-Ausstoß natürlich nur gleich null, wenn erneuerbare Energie die Quelle ist. Fürs E-Bike reicht da z.B. einfach ein Ökostromanbieter zuhause.

Un nu?

Mehr solcher cooler Vorschläge braucht das Land! Habt ihr welche?

(Junge Leute werden von der EU Kommission übrigens dabei gefördert, im super Programm „your world – your business„.)

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Wer zahlt die Rechnung?

Ein grandios simpler Kurzfilm zum Thema Klimawandel und Gerechtigkeit.

Sollte man etwas gegen den Klimawandel tun, damit die Migration nicht so stark zunimmt? Oder sollte man ihn bekämpfen, weil es einfach angebracht ist, die Leben, die der Klimawandel kosten wird, zu schützen? Pragmatisch betrachtet ist das egal.

Man sollte einfach, denn es ist…

…ethisch verpflichtend

Bezüglich der moralischen Verpflichtung, den Klimawandel aufzuhalten, kann ich wie im letzten Eintrag sehr das ganz klar und nüchtern geschriebene Buch „The Ethics of Climate Change“ von James Garvey empfehlen.

…und wirtschaftlich sinnvoll

Und dass der Klimawandel uns teurer zu stehen kommen wird als seine frühzeitige Bekämpfung, das hat uns ja bereits vor knapp drei Jahren der ehemalige Chefökonom Sir Nicholas Stern in seinem Report bewiesen.

Warum machen wir dann nichts? Das liegt an der Komplexität des Problems und ist daher wohl

…psychologisch begründet.

Wir können einfach nicht so sehr in die Zukunft, ans andere Ende der Welt und in so vielschichtigen Zusammenhängen denken, als dass wir daher auf Kaffee-Trinken (riesiger Wasserverbrauch), Auto-Fahren oder schönes Glühbirnenlicht sofort verzichten würden. So ist das. Aber das müssen wir halt irgendwie hinbekommen…

Die Rechnung zahlen zwar zunächst die „anderen“ (daher scheint das Klima einigen ja egal zu sein), aber im Endeffekt zahlen wir sie alle!

Hasta la vista…

Übrigens werde ich bis Anfang September in Urlaub sein und neue Lande kennenlernen. Bis dahin wünsche ich euch einen wunderbaren Sommer!

Eure Katha